header

Willkommen
auf der Internetseite der
Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen

2017 01 06 195e879b Logo Kreis Copyright Pfarrei Tueck

 

Hausgottesdienst zum 5. Sonntag der Fastenzeit

Beginn mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: GL 764, 1+2 „Korn, das in die Erde“

Einführung:
Die Tage der Fastenzeit schreiten weiter voran und wir bewegen uns mit großen Schritten auf das Osterfest zu. Nach einer ersten Woche der Einschränkungen lädt Christus uns heute ein, zu ihm zu kommen, sich ihm zu öffnen. Auch wenn wir an diesem Sonntag nicht in Gemeinschaft Eucharistie feiern können, gedenken wir beim Hören des Wortes Gottes, was er vollbracht hat und auch heute noch an uns tut. Danken wir Gott nun für die Hoffnung, die er uns in Tod und Auferstehung seines Sohnes geschenkt hat. Herr Jesus Christus, du bist das lebendige Wort Gottes – Herr erbarme dich. Dein Wort ist das Licht auf unseren Wegen – Christus erbarme dich. Du hast Worte des ewigen Lebens – Herr erbarme dich.

Tagesgebet:
Herr, unser Gott, dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt dem Tod überliefert. Lass uns in seiner Liebe bleiben und mit deiner Gnade aus ihr leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Lesung:
Lesung aus dem Buch Ezechiel: (Ez 37, 12b-14)
So spricht Gott, der Herr: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen, und ich führe es aus - Spruch des Herrn.

Lied: GL 425, 1+2 „Solang es Menschen gibt auf Erden“

Evangelium:
(Joh 11, 3-7.17.20-27.33b-45) Lesung aus dem Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sandten die Schwestern des Lazarus Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Jesus war im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt, und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden, und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

Gedanken zum Evangelium:
Jesus kam zum kranken Lazarus, - aber er kam zu spät. Hat er den Hilferuf, der ihn erreichte, nicht ernst genug genommen? Jesus erlebt die Trauer der beiden Schwestern Marta und Maria. Er sieht die Anteilnahme der ganzen Bevölkerung. Viele Juden sind gekommen, um die Angehörigen zu trösten. Jesus selbst steht am Grab und bricht in Tränen aus. „Herr, wo bist du gewesen?“ Diesen Satz könnten Marta und Maria zu Jesus gesagt haben. Diesen Satz könnte Jesus zu Gott, seinem Vater, gesagt haben. „Herr, wo bist du gewesen?“ Die Szene des „zu spät kommen“ und des ohnmächtigen Zusehens von Krankheit und Tot kommt uns in diesen Tagen nur zu bekannt vor. Warum hat Gott nicht eingegriffen, bevor es zu spät war? – Warum greift Gott nun nicht ein? Doch dann spricht Jesus das Machtwort! Nicht um sich selbst zu erhöhen, nicht aus eigener Kraft, sondern damit sie „die Herrlichkeit Gottes sehen.“ Er lässt den Stein wegräumen. Er lässt alles Belastende wegräumen. Alles Trennende zwischen der Welt des Lebens und der Welt des Todes. Er überwindet die Grenze zwischen Tod und Leben und ruft: Lazarus, komm heraus! "Herr, wärst du hier gewesen…“ so sprach Marta zu Jesus und er antwortete ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?“ Seine Antwort kann uns heute helfen, den Schritt aus der Dunkelheit unserer Zweifel ins Licht zu gehen, neuen Mut zu bekommen und voll Zuversicht auf Ostern zugehen. „Glaubst du das?“

Fürbitten:
Christus spricht: Ich bin die Auferstehung uns das Leben; zu ihm rufen wir:

  • Gib uns in diesen schweren und sorgenvollen Tagen den Blick auf Deine Gegenwart und erfülle uns mit der Freude, dass Dein österlicher Sieg alle Angst und Sorge dieser Zeit überwinden wird! – Christus, höre uns!
  • Gib allen Ärzten und Pflegekräften Kraft und Mut im weiteren Kampf gegen das Corona-Virus und stehe allen Erkrankten bei, dass sie bald wieder gesund werden. - Christus, höre uns!
  • Lass uns gemeinsam daran arbeiten, dass unter den Menschen der Friede wächst durch Gerechtigkeit und gegenseitiger Achtung. - Christus, höre uns!
  • Lass die Verantwortlichen in Kirche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenwirken zum Frieden und Wohlergehen der Menschen in allen Ländern der Erde. - Christus, höre uns!
  • Schenke all unseren Verstorbenen ewiges Leben bei Dir. - Christus, höre uns! 

(Gerne dürfen Sie Bitten in eigenen Anliegen formulieren!)

Herr Jesus Christus, du rufst alle Menschen in deine Gemeinschaft. Lass uns Brücken bauen zueinander und als Schwestern und Brüder einander helfen über alle Grenzen hinweg. Denn mit Dir werden wir leben bis in alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

Vaterunser:
Beten wir in Verbundenheit mit allen Christen das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat …

Segen:
Gott, Schöpfer der Welt und Ursprung alles Lebendigen, lass Dein Angesicht über uns leuchten und schenke uns Frieden. Segne uns und alle die uns lieb sind. Bewahre uns vor Krankheit und Unheil. Schenke uns Kraft und Mut, unser Leben zu bestehen. Deine Nähe begleite uns, dein Schutz behüte uns auf all unseren Wegen, heute und morgen bis in deine Ewigkeit. Es segne und beschütze uns alle der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen. Abschluss: Gelobt sei Jesus Christus! In Ewigkeit, Amen.

Lied: GL 453 „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“

Der Hausgottesdienst ist ausschließlich für den persönlichen und privaten Gebrauch. zusammengestellt von B. Dürrlauf

 


Gottesdienste

Weitere Gottesdienste


Nachrichten

Glockenläuten täglich um 21.00 Uhr

Seit einigen Tagen bereits wird in zahlreichen Gemeinden um 21.00 Uhr mit jeweils einer Glocke für 5 Minuten zum gemeinsamen Gebet in dieser Krisenzeit aufgerufen. Gleichzeitig sind alle eingeladen, eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen, um diese große Gebetsgemeinschaft sichtbar zu machen. Unsere Pfarreiengemeinschaft hat sich dieser Aktion angeschlossen ...

Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor der Ausbreitung des Corona-Virus

Unter Berücksichtigung der Anweisungen der Bayerischen Staatsregierung und gemäß den Vorgaben des Bischöfichen Ordinariates Würzburg werden für unsere Pfarreiengemeinschaft bis vorläufg 19. April 2020 folgende Regelung getroffen: GOTTESDIENSTE Ab Dienstag, 17. März bis Sonntag 19. April werden keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert. Dies betrifft alle gemeinschaftlichen, liturgischen Feiern ...

Caritas-Sammlung

Die diesjährige Frühjahrs-Sammlung der Caritas findet vom 09. bis 15. März 2020 statt. InTückelhausen gehen wie gewohnt Sammler von Haus zu Haus.In Darstadt, Goßmannsdorf, Winterhausen, Hohestadt und Hopferstadt werden  Spendenaufrufe  verteilt.Mit Ihrer Spende können Sie helfen, die Einrichtungen und Angebote der Caritas weiterhin aufrecht zu erhalten.   ...

­