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Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen

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Wieder Gottesdienste ab 10.Mai 2020

Liebe Gläubige unserer Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen!

Wir sind der Bayerischen Staatsregierung dankbar für die Erlaubnis, ab Montag, 4. Mai 2020 unter Einhaltung von strengen Sicherheitsmaßnahmen wieder öffentliche Gottesdienste feiern zu dürfen. Unser Diözesanbischof Dr. Franz Jung hat für sein Bistum Würzburg festgelegt, dass zunächst nur Wort-Gottes-Feiern, die Feier der Tagzeitenliturgie, Andachten und Eucharistische Anbetung als öffentliche Gottesdienste angeboten werden sollen. „Das Wichtigste ist in der Situation der Coronakrise der Schutz der Gesundheit der Gläubigen!“, schreibt der Bischof in seinem am Mittwoch, 29. April, veröffentlichten Dekret.

Die Feier des Gottesdienstes ist ein Grundvollzug von Kirche und ein wesentlicher Glaubensvollzug der Gläubigen. „Insofern ist es ein wichtiges Anliegen, nach Wochen ohne die Feier öffentlicher Gottesdienste diese wieder zu ermöglichen, soweit es der Schutz der Gläubigen zulässt“, schreibt Bischof Jung. Im Bistum wird es eine gestufte Wiederzulassung der öffentlichen Gottesdienste geben. Bis Christi Himmelfahrt sollen in den Pfarreiengemeinschaften Erfahrungen in der Umsetzung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Feier der Liturgie gesammelt werden, welche dann an die Bistumsleitung zurück gemeldet werden und u. a. als Grundlage für weitere Beratungen und Entscheidungen dienen sollen.

Aufgrund der ländlichen Struktur des Bistums mit vielen kleinen Gemeinden ist die Beschränkung von Gottesdiensten nur auf große Kirchen eher schwierig. In unserer Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen werden zunächst in den Pfarrkirchen von Goßmannsdorf und Hopferstadt Gottesdienste gefeiert, da aufgrund der Vorgaben nur Kirchen in Frage kommen, in welchen die Bankreihen von beiden Seiten frei zugänglich sind. Die Gläubigen aus Darstadt, Hohestadt, Tückelhausen und Winterhausen sind herzlich eingeladen, Gottesdienste in einer nahegelegenen Kirche zu besuchen. Mit den Pfarrgemeinderäten werden wir in nächster Zeit überlegen, wie besonders in Dörfern, deren Kirchen sich derzeit nicht  eignen für Gottesdienste, evtl. Gottesdienste im Freien angeboten werden können.

Der notwendige Mindestabstand von zwei Metern zwischen zwei Personen muss - mit Ausnahme von Familienmitgliedern bzw. Personen in gemeinsamer Wohnung -  eingehalten werden. Menschen mit Fieber oder einer Atemwegserkrankung oder solche, die mit Covid-19 infiziert oder daran erkrankt sind, dürfen nicht am Gottesdienst teilnehmen. Während des Gottesdienstes muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Beim Singen sollen sich Gottesdienstbesucher zurückhalten, da Singen ein besonderes Risiko durch Tröpfcheninfektion birgt. Auf Chorgesang wird gänzlich verzichtet. Das Gotteslob und ein Mund-Nase-Schutz ist selbst mitzubringen. Gottesdienste im Freien sind bis 50 Personen erlaubt. Dabei muss der Mindestanstand gewahrt und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Trauungsgottesdienste sind wie öffentliche Gottesdienste zu behandeln. Tauffeiern sind zu verschieben, weiterhin sind nur noch Nottaufen gestattet. Beisetzungen dürfen nur im engsten Familienkreis ohne Requiem stattfinden. Die Krankensalbung für Einzelpersonen darf gespendet werden, die Begleitung von Sterbenden ist weiter Aufgabe der Seelsorge. Wallfahrten sind bis auf weiteres verboten.

Alle sonstigen öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen sowie alle Treffen, Gruppenstunden und Ähnliches von kirchlichen Vereinigungen in geschlossenen Räumen sind weiterhin untersagt. Veranstaltungen im Freien sind unter den im aktuell geltenden staatlichen Recht genannten Einschränkungen erlaubt. Im Zweifelsfall ist eine Genehmigung durch das zuständige Gesundheitsamt einzuholen. Gremiensitzungen können unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden, wenn sie zur ordnungsgemäßen Erledigung der laufenden Geschäfte erforderlich sind.

Neben den öffentlichen Gottesdiensten in unserer Pfarreiengemeinschaft wird weiterhin ein breites Angebot an Gottesdienstübertragungen im Fernsehen und Internet bestehen. In den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft liegen die Hausgottesdienste bis Christi Himmelfahrt, sowie Rätsel für Kinder zum Sonntagsevangelium bis Pfingsten aus.

In dieser vorläufigen, kompakten Gottesdienstordnung unserer Pfarreiengemeinschaft vom Muttertag am 10. Mai bis zum Pfingstmontag 1. Juni 2020 sind nach bischöflicher Vorgabe Wort-Gottes-Feiern und Maiandachten, jeweils mit eucharistischer Anbetung angesetzt. Da unter Berücksichtigung der Abstandsregeln nur eine begrenzte Anzahl Mitfeiernder zulässig ist und eine Teilnehmerliste mit Kontaktdaten die Rückverfolgung einer Infektionskette ggf. erleichtert, bitten wir zu allen Gottesdiensten um telefonische Anmeldung im Pfarrbüro Tückelhausen unter Tel. 20406. Unsere Pfarrsekretärin, Frau Barbara Hemm erreichen Sie Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr.

Zum Gottesdienst bringen Sie bitte ihr eigenes Gesangbuch Gotteslob mit und tragen verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz. Damit Vorbeter, Lektoren und Vorsänger gut verstanden werden, dürfen diese während der Ausübung ihres Dienstes den Mund-Nasen-Schutz abnehmen. In jedem Gottesdienst werden zwei Ehrenamtliche darauf achten, dass die Regeln zum Schutz aller Mitfeiernden beachtet werden. Ein Mitarbeiter wird Sie als Gottesdienstbesucher vor dem Eingang willkommen heißen und ggf. an das Tragen einer Maske und das Einhalten des Abstandes zueinander erinnern. Im Gotteshaus steht Handdesinfektionsmittel zur Verfügung und ein anderer Mitarbeiter zeigt Ihnen den nächsten freien Platz. Um Begegnungsverkehr oder gar ein über einander Steigen in den Kirchenbänken zu vermeiden, können Platzwünsche leider nicht berücksichtigt werden. Wir bitten alle Besucher, sich rechtzeitig zum Gottesdienst einzufinden, damit sich in den letzten fünf Minuten am Eingang kein Stau bildet und wir pünktlich beginnen können.

Die Reihen werden von vorne nach hinten aufgefüllt, wobei immer eine Kirchenbank frei gelassen wird und auch zwischen Gläubigen einer Bank zwei Meter Abstand zu halten sind. Wer seinen vielleicht über Jahrzehnte gewohnten Stammplatz unter diesen Umständen nicht einnehmen kann, dem eröffnen sich gewiß ganz neue Perspektiven. In jeder zweiten Kirchenbank sind jeweils am linken und rechten Rand Plätze auf der Buchablage markiert; dahinter kann man Platz nehmen. Zwei Markierungen nebeneinander zeigen an, dass an dieser Stelle z. B. ein Ehepaar oder zwei Personen aus einem Haushalt sitzen können und der Mindestabstand zu Fremden dennoch eingehalten wird. Fast alle Kirchenbänke in Goßmannsdorf und Hopferstadt bieten somit Platz für vier Personen. Eine Familie mit Kindern verteilt sich idealerweise in der gesamten Breite einer Bank.  Die Emporen sind aufgrund diözessaner Vorgabe zunächst nicht zugänglich.

In Goßmannsdorf stehen somit im Kirchenschiff 22 Doppelplätze und zwei Einzelplätze (neben der Kanzel), sowie 5 Doppelplätze im Altarraum zu Verfügung, was eine Kapazität von 56 Plätzen ergibt. In Hopferstadt stehen im Kirchenschiff und unter der Empore 31 Doppelplätze und im Altarraum 4 Doppelplätze zur Verfügung. Maximal können in Hopferstadt also 70 Personen an Gottesdiensten teilnehmen. Nach dem Gottesdienst werden die Gläubigen, welche als Nächste zum Ausgang sitzen, die Kirche als Erste verlassen; bitte geordnet Bank für Bank ohne  andere zu überholen oder gar einander entgegenzulaufen. Um einen geordneten Gang zu erleichtern, wird es getrennte Eingänge und Ausgänge geben. In der Goßmannsdorfer Kirche ist der Eingang seitlich, da hier mehr  Platz zur Verfügung steht, sollten doch mal mehrere Gläubige gleichzeitig die Kirche betreten wollen. Der Ausgang befindet sich in Goßmannsdorf hinten. Dagegen betreten in Hopferstadt die Gläubigen die Kirche durch den hinteren Eingang am Kirchplatz und verlassen die Kirche durch den vorderen Eingang rechter Hand durch den Pfarrgarten.

Nach dem Gottesdienst darf es in der Nähe der Kirche unter keinen Umständen zu Ansammlungen von Menschen kommen, auch nicht in Kleingruppen. Auch wenn es eine gute und beliebte Tradition in unseren Dörfern ist und die Wiedersehensfreude und der Redebedarf groß sein mag, treten Sie bitte wegen des erhöhten Infektionsrisiko und des sich daraus ergebenden Versammlungsverbotes unverzüglich den Heimweg an. Ich habe großes Vertrauen in die Disziplin und das verständnisvolle Mittun unserer Kirchgänger, die alle darauf achten werden, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Bedanken möchte ich mich schon mal bei den Ehrenamtlichen, die den Ordnungsdienst übernehmen und die Reinigung.

Im Blick auf die Praxis der Beerdigungen warten wir noch auf eine Klärung der Behörden, da sich zur Zeit zwei staatliche Regelungen zu widersprechen scheinen. Einerseits sind bei Gottesdiensten im Freien bis zu 50 Personen mit Abstand und Maske erlaubt. Andererseits ist der Teilnehmerkreis bei Beerdigungen ausdrücklich auf die Familie mit höchstens 15 Angehörigen beschränkt. Wir hoffen hier auf eine Klarstellung und Lockerung.

Gleichwohl die vielen notwendigen Vorschriften zum Schutz unserer aller Gesundheit, die Feiergestalt der Liturgie beeinflussen und unsere Gottesdienste mit Desinfektion, Abstand und Gesichtsmaske andersartig erlebt werden dürften, freue ich mich als Pfarrer, endlich wieder mit Ihnen gemeinsam Gottesdienste zu feiern und grüße Sie auch im Namen unserer Gemeindereferentin Andrea Weinrich und aller ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

Gott segne und schütze euch alle! Bleiben Sie gesund!

Ihr Pfarrer Klaus Weber

 

 


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