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Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen

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Die Notwendigkeit des langen Atems
von Pfarrer Klaus Weber

Am 27. Januar 2020 wurde der erste Coronafall in Bayern registriert. Ein Jahr später gibt es in der Bundesrepublik Deutschland über zwei Millionen mit dem Virus Infizierte und mehr als 50.000 Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind. Die Bedrohung durch das Coronavirus und die gesellschaftlichen Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie bestimmen seither unser Leben. Jeder geht mit der Coronakrise anders um. Viele fühlen sich belastet und gestresst, einige gelähmt und einsam, andere genervt und zunehmend überfordert, wenige bleiben gelassen und hoffnungsfroh. Diese Krise verlangt in ihrer Bewältigung sehr viel von uns allen ab. Die Frage steht im Raum, wie wir mit dem Verzicht auf Nähe und Gemeinschaft umgehen, ohne dass wir Schaden nehmen. Je länger die persönlichen Einschränkungen uns zugemutet werden, umso nervenaufreibender werden diese erlebt und es fällt Menschen zunehmend schwer, in Zeiten wie diesen positives zu entdecken, was uns aufrichtet und zuversichtlich nach vorne schauen lässt. Die aktuelle Knappheit wirksamer Impfstoffe, sowie die Angst vor gefährlicheren Mutationen des Virus und die daraus folgende Diskussion um weitere Verschärfungen im Lockdown, verunsichern und stressen Menschen, die sich nach Lockerungen und Normalität sehnen.

Wie können wir diese Ungewissheiten aushalten, ohne zu verzweifeln? Wer gut durch so eine lange Krise, deren Ende noch nicht absehbar ist,  kommen will, braucht auf jeden Fall ein starkes Immunsystem der Seele. Die Psychologie nennt diese Fähigkeit Resilienz. Freilich gibt es weder ein Patentrezept noch eine abzuarbeitende Checkliste mit Ratschlägen, die uns garantieren, psychisch gesund die Krise zu meistern, jedoch hilflos ausgeliefert sind wir dieser beklemmenden Situation auch nicht. Gestärkt wird die Widerstandsfähigkeit in der Krise durch mehrere Faktoren: Hilfreich sind unter anderem soziale Einbindung und Unterstützung; die Bereitschaft, anderen zu helfen und selbst Hilfe  anzunehmen; ein realistischer sowie ein positiver Bewertungsstil des Erlebten; Dankbarkeit und Optimismus statt Schwarzmalerei oder ein sich Verirren im Jammertal; die Erfahrung, weiterhin selbst das Leben gestalten zu können, statt ohnmächtig dem Schicksal ausgeliefert zu sein; die Psychologie anerkennt hier auch den positiven Einfluss von Religion und Spiritualität auf die Resilienzkräfte des Menschen. Unser christlicher Glaube hält seit jeher einige Quellen bereit, aus denen wir trinken können, um uns zu stärken. Denn in der Nachfolge Jesu verschließt ein Christ nicht die Augen vor der Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit, vor Passion und Sterben. Im Paschamysterium, nämlich Tod und Auferstehung Jesu, erlebt der Gläubige, dass Gottes Liebesmacht stärker ist als Leiden und Tod. In der Nachfolge Jesu erfahren wir, dass Gott uns in seinem Sohn nahe ist und unseren persönlichen Kreuzweg mitgeht. Der bewusste Verzicht um eines größeren Zieles willen, hat nicht nur aber besonders in der Fastenzeit vor Ostern eine lange Tradition im Christentum. Das Gottvertrauen stärkt uns auch auf der aktuellen Lebensetappe, die mitunter einer finsteren Schlucht gleicht. Doch wir fürchten kein Unheil, denn als Menschen sind wir zwar verletzlich, doch durch die Gnade Gottes als Erlöste letztlich unbesiegbar. Die Heilige Schrift gleicht auch heute einer Schatzkammer für Menschen, die Hoffnung suchen und auf den wahren Gott vertrauen wollen. Zur Stärkung unseres Glaubens lohnt in Zeiten wie diesen exemplarisch die Betrachtung von Bibelstellen wie den Psalm 23 oder auch des 8. Kapitel im Römerbrief, in welchem Paulus von der Hoffnung auf Erlösung und der Gewissheit der Kinder Gottes schreibt. Wer betet, vertraut auf Gottes höhere Macht, die trotz der gegenwärtigen Erschütterungen und aktuellen Belastungen alles zum Guten führen wird. Da wir in den nächsten Monaten noch einen langen Atem benötigen werden, rufe ich uns eine Zusage aus dem Hebräerbrief in Erinnerung: „Werft also eure Zuversicht nicht weg - sie hat großen Lohn! Was ihr braucht, ist Ausdauer, damit ihr den Willen Gottes erfüllt und die Verheißung erlangt“. (Hebr 10,35f)

 

HYGIENEKONZEPT

AUF EINEN BLICK

  • Kein Gottesdienstbesuch mit Coronasymptomen oder kürzlichem Kontakt zu Personen, die positiv auf Covid-19 getestet sind
  • Grundsätzlich 1,5 Meter Mindestabstand zu haushaltsfremden Personen beim Betreten, am Sitzplatz und beim Verlassen der Kirche.
  • FFP2- Maskenpflicht während des gesamten Aufenthaltes in der Kirche, sowie bei allen Gottesdiensten in der Kirche und im Freien.
  • Kein Gemeindegesang; lediglich der Zelebrant und Kantorengesang
  • Ordnerdienste unterstützen das Einhalten der Hygieneregeln
  • Markierte Plätze in den Kirchenbänken bzw. auf Stühlen werden von vorne nach hinten besetzt, um unnötiges Aneinandervorbeilaufen zu vermeiden.
  • In den Kirchen von Darstadt, Hohestadt und Hopferstadt kostenlose Eintrittskarten bei Gottesdiensten an Festtagen und Sonntagen. In den Kirchen von Goßmannsdorf und Tückelhausen ist die Mitfeier der Gottesdienste ohne Eintrittskarten möglich.
  • Gotteslob selbst mitbringen zum Mitbeten und Betrachten von Liedern
  • Getrennter Ein- und Ausgang
  • Möglichkeit zur Handdesinfektion am Eingang
  • Kein Weihwasser und kein Friedensgruß durch Handreichung oder Umarmung
  • Handkommunion am Platz
  • Kollektenkörbchen am Ausgang
  • Nach dem Gottesdienst Reinigung der Bankreihen und Türgriffe, sowie Lüften des Kirchenraumes
  • Keine Ansammlungen vor oder nach dem Gottesdienst
  • Beerdigungen am Friedhof im engsten Familien- und Freundeskreis mit höchstens 25 Teilnehmern

Stand 28. Januar 2021


Gottesdienste

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